Hörtraining: Hin- und zuhören wieder erlernen

Sich einfach nur ein Hörgerät zu kaufen, damit ist es noch nicht getan. Denn weit wichtiger ist, dass das neue Hörsystem auch genau auf das eigene Gehör und die Hörbedürfnisse abgestimmt ist. Und das geht eben nur, wenn die Geräte mittels Hörtraining zu Hause und im eigenen Umfeld ausprobiert werden.

OHRpheus Ratgeber Hörtraining Frank Igers, Inhaber
O-Ton Frank Igers, Inhaber OHRpheus zum Hörtraining: „Der Kunde hat große Mühe mit den vielen und neuen Höreindrücken seiner Hörgeräte zurecht zu kommen. Das heißt: Am Anfang ist eine komplexe Beratung und Aufklärung notwendig – der Kunde muss wieder lernen hin- und zuzuhören. Möglichst in seiner häuslichen Umgebung neue Klangeindrücke sammeln. Zum Beispiel Naturgeräuschen zu folgen oder auch Musik zu hören. In einem weiteren Schritt wird dann das Hauptaugenmerk auf die Sprachverständlichkeit gelegt und dem bewussten Weghören/Überhören von Störgeräuschen und Sprache.“

 

Nach der Anpassung kommt das Hörtraining

Die Hörsysteme werden im Alltag getragen und das können am Tag durchaus mal 15 Stunden oder mehr sein. Wichtig ist deshalb, dass das richtige Hören mit den Geräten erstmal trainiert wird.

O-Ton Frank Igers, Inhaber OHRpheus zum Hörtraining: „Wir machen es so, dass wir dem Kunden für diverse Hörsituationen einen Leitfaden mitgeben. Das heißt: Wie benutze ich daheim ein Telefon, wie platziere ich mich richtig vor dem Fernseher, was mache ich, wenn ich in Gesellschaft Probleme habe – wie kann ich mich da richtig setzen? Mit dem Rücken zur Wand, damit die Geräuschkulisse mehr abgedämmt ist bzw. meine Gesprächspartner von vorne zu sehen und zu hören sind. Ja, und da versuchen wir, möglichst viele Bereiche mit dem Gespräch/mit der Aufklärung abzudecken.“

 

Mehr Sicherheit durch Hörtraining

Von diesem Zeitpunkt an ist das Hörsystem für den Kunden ein unersetzlicher Begleiter und erleichtert den Lebensalltag.

OHRpheus Ratgeber Hörtraining Kundin Monika Kirchholtes Screenshot
O-Ton Monika Kirchholtes, Kundin bei OHRpheus: „Ich kann mit meinen Freunden viel besser kommunizieren – im Beruf natürlich auch: Im Sekretariat, wenn die Tür aufgeht, mal schnell ein Satz hingeworfen…alles klar, hab‘ ich verstanden! Oder auch beim Fahrradfahren in der Stadt, ich erledige sehr viel mit dem Fahrrad hier in der Stadt Würzburg und da fühle ich mich viel sicherer, weil ich halt den Autoverkehr besser höre. Ja, es ist einfach ein riesen Unterschied und ein ganzes Stück Sicherheit auch für mich.“

 

Pflege und Wartung der Hörsysteme

Wie bei allen medizinischen Hilfsmitteln ist auch bei Hörgeräten die tägliche Pflege und Reinigung sehr wichtig. Dadurch tragen auch vierteljährliche Wartungsintervalle beim Hörakustiker bei.

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